Obst im Garten anbauen - Tipps & Ratgeber mit Anleitung



Einheimische Obstsorten
Es ist schön, wenn man einen Garten hat, in dem es blüht und wächst. Wer gerne Obst mag, kann sich dann allerei Obst in seinem eigenen Garten ziehen. Zu den einheimischen Obstsorten gehören, Apfelbäume, Birnenbäume, Pflaumenbäume, Kirschbäume, Mirabellenbäume, Pfirsich, Quitten und Feigenbäume. Außer Bäumen kann man auch Sträucher setzen wie Himbeere, Stachelbeere, Johannisbeere. Dann gibt es noch Kiwipflanzen, Weintrauben und Erdbeeren, um die wichtigsten zu nennen.  

Wann anpflanzen?
Grundsätzlich ist die beste Pflanzzeit für alle Obstbäume, Sträucher und Büsche das Frühjahr. Man sollte darauf achten, dass kein Frost mehr kommt. Man kann davon ausgehen, wenn die Apfelbäume blühen, kann man pflanzen. Setzt man einen Baum in die Erde, sollte das Loch sehr groß sein und gut gegossen und gewässert sein, bevor man den Baum setzt, damit die Wurzeln nicht austrocknen. Am Besten geeignet für Obstpflanzen ist humusreicher Lehmboden. Dann sollte man sich überlegen, für welchen Zweck, man das Obst setzten will.

Der richtige Ort für die Obstgewächse
Soll es an einer Mauer hochranken, eignen sich vor allem Weintrauben und Kiwi, an einem sonnigen Standort. Bei den Bäumen sollte man überlegen, wie hoch die Bäume werden sollen und wie viel Platz im Garten zur Verfügung steht. Auch sollte man bedenken, dass der Mindestabstand zum Nachbarn eingehalten werden muss. Das örtliche Bauamt gibt hierüber Auskunft. Es gibt Niedrigstämme, Mittelhochstämme und Hochstämme. Umso höher der Stamm ist, desto größer wird der Baum. Ein Kirschbaum mitten im Garten ist wunderschön, man sollte vielleicht aber lieber nicht seinen Sitzplatz darunter machen, weil die Kirschen zur Erntezeit herunterfallen.
 
Wenn man sich für Kiwis enttscheidet, sollte man darauf achten, dass man eine männliche und eine weibliche Pflanze braucht. Es gibt auch Pflanzen, die beides in sich haben. Aber das sollte man vorher im Fachhandel fragen, da es sonst keine Ernte gibt.
 
Erdbeerpflanzen kann man kaufen und an ein sonniges Plätzchen setzen. Vielleicht kann man aber auch Ableger vom Nachbarn bekommen, da Erdbeeren viele Ablegerpflanzen machen, empfiehlt es sich im Verwandten - und Bekanntenkreis zu fragen.
 
Bei Weintrauben sollte man fragen, wie anfällig die Trauben auf Mehltau sind. Hier gibt es neue Sorten, die reichen Ertrag bieten und nahezu nicht mehr anfällig dafür sind.

Aus Obst kann man wunderbar Marmelade und Gelee machen, Säfte herstellen oder einfach roh essen. Und ein Garten, in dem der Apfelbaum im Frühjahr blüht, lockert den Garten auf und gibt eine eigene Idylle.

Urlaub auf dem Bauerhof - Eine gute Alternative zum Strandurlaub?

Diese Frage lässt sich, vor allem bei Familien mit Kindern, eindeutig mit Ja beantworten. Warum das so ist, möchten wir Ihnen hier näher darlegen.

Strandurlaub dient zum Relaxen - auf Bauernhof sind Erlebnisse garantiert
Wer seinen Urlaub an einem Strand verbringt, möchte in der Regel vor allem die Sonne genießen und relaxen. Die Kinder können derweil in den Wellen planschen, Sandburgen bauen oder beispielsweise Beachvolleyball spielen.

Bei einem Urlaub auf dem Bauernhof haben Kinder die Möglichkeit, die dort lebenden Tiere genauer kennenzulernen und dem Bauern beispielsweise beim Melken der Kühe zuzuschauen. Aber auch die Fahrt mit dem Traktor ist für Kinder ein absolutes Erlebnis. Auf vielen Bauernhöfen streunen auch Katzen umher, die von den Kindern heiß geliebt und gern gestreichelt werden. Aber auch Schweine, Hühner, Ziegen und Pferde werden mancherorts gehalten. Einige Bauern geben ihren Gästen Reitstunden, die vor allem bei den Mädchen sehr beliebt sind. Für Schlechtwettertage wurden auf vielen Bauernhöfen auch sogenannte Spielscheunen eingerichtet, in denen sich die Kinder stundenlang beschäftigen können.

Ferien auf dem Bauernhof - Aktivurlaub für die Eltern?
Wer möchte, kann dem Bauern auch bei der täglichen Hofarbeit zur Hand gehen und sich dabei richtig verausgaben. Vor allem für diejenigen, die sonst nur am Schreibtisch arbeiten, ist dies eine körperlich anstrengende, aber auch sehr interessante Abwechslung. Danach schmeckt die frisch gemolkene Milch gleich noch mal so gut.

Urlaub auf dem Bauernhof - wo ist das möglich?
Mittlerweile bieten deutschlandweit eine Vielzahl an Bauernhöfen Übernachtungsmöglichkeiten an. So können Sie Ihren Urlaub beispielsweise in Bayern, Baden-Württemberg, aber auch in Schleswig-Holstein oder Mecklenburg-Vorpommern auf einem Bauernhof genießen. Und gerade in den letztgenannten Bundesländern ist es ja auch zum Strand nicht weit, sodass Sie auch hier mal einen oder zwei Tage relaxen können.

Unterschiede zwischen Hotels und Ferienwohnungen auf dem Bauernhof

Schon allein die preislichen Unterschiede sind enorm. Während sehr gut eingerichtete Ferienwohnungen auf dem Bauernhof - je nach Region - schon ab circa 40 Euro buchbar sind, muss für eine Hotelübernachtung an der Küste mindestens das Doppelte bis Dreifache bezahlt werden.

Während Sie sich in Hotels an die vorgegebenen Essenszeiten halten müssen, können Sie diese mit der Bäuerin individuell abstimmen. Und hier bekommen Sie ganz frische Eier und frisch gemolkene Milch, was in einem Hotel kaum der Fall sein dürfte.

Fazit
Vor allem für Familien, die in Großstädten leben oder die über nur ein begrenztes finanzielles Budget verfügen, ist ein Urlaub auf dem Bauernhof absolut zu empfehlen. Mindestens ein- oder zweimal sollte jedes Kind seine Ferien auf einem Bauernhof verbracht haben. Wahrscheinlich wird sich die Frage nach dem nächsten Urlaubsziel nach diesen Ferien nicht mehr stellen, denn die meisten Kinder wollen wieder hier hin.

Essbare Pilze sammeln & giftige Pilze bestimmen

Im Spätsommer, aber vor allem im Herbst ist es wieder soweit: Kochrezepte in Magazinen, Büchern und vor allem im Fernsehen locken wieder mit feinen Pilzrezepten. Wer bekommt da nicht Lust auf das Nachkochen? Aber einfach nur in das Geschäft um die Ecke zu gehen, mag zwar bequem sein - doch ab und an darf es auch eine kleine Eigenleistung sein. Wie wäre es also mit einem Ausflug in die Natur und einen Blick auf Pilze, die fernab von Zuchtstationen wachsen?

Wo Köstlichkeiten zu Hause sind
Die meisten Pilze, für die man sich als Pilzsammler interessieren dürfte, wachsen im Wald. Dabei kommt es auf die jeweilige Sorte an, wo sie wächst. Dabei sind von Laub- über Misch- und Nadelwälder, den Boden oder Baumstümpfe viele Standorte denkbar, Pilze bevorzugen es jedoch meistens angenehm warm und feucht. Eine freie Fläche, auf die die Sonne im Sommer unbarmherzig scheint, ist daher nicht unbedingt der optimale Ort für eine erste Suche.
Dennoch gibt es auch einige Sorten, die auf gut bewässerten Wiesen wachsen und einige Pilze werden sogar nach ihrem Standort benannt, wie etwa der Wiesenchampignon, der Birkenpilz, die Heide-Rotkappe oder der Fichtenreizker.

Gesund, ungenießbar oder sogar giftig?
Bei der Auswahl von Pilzen für den eigenen Korb sollte man sich vorher unbedingt informieren und beraten lassen, welche Pilze gefahrlos gegessen werden können und von welchen man die Finger lässt, wenn man nicht im Krankenhaus oder sogar beim Bestatter landen will.
Generell gilt: Als Anfänger geht man am besten zusammen mit einem erfahrenen Pilzkenner los. Mit ein wenig Erfahrung kann man es auch mit einem Pilzkunde-Buch alleine versuchen - dennoch sollte man beachten, dass bei Pilzen Abweichungen vom Muster im Buch denkbar und recht häufig sind.

Wer Röhrenpilze sammelt, ist auf der recht sicheren Seite: Zwar gibt es einige Sorten wie den Gallenröhrling, die ungenießbar sind oder Verdauungsprobleme bereiten können, die man aber schnell an Geruch und spätestens am Geschmack erkennt - wirklich bedenkliche Giftpilze sind allerdings nicht vertreten. Insofern: Maronenröhrlinge, Birkenpilze, Heide-Rotkappen, Butterpilze und vor allem Steinpilze sind lecker und machen schon etwas her!

Bei Lamellenpilzen sollte man allerdings deutlich vorsichtiger sein, denn hier verbergen sich einige Fallen, die im Ernstfall sogar lebensbedrohlich sind: Essbare Perl- oder Reifpilze werden schnell mit gefährlich-giftigen Pantherpilzen verwechselt und beim Vertauschen eines Wiesenchampignons mit tödlichen Weißen Knollenblätterpilzen sind bereits mehr als nur eine Handvoll Menschen mit Leberschädigungen oder sogar dem Tod konfrontiert worden.
Aus diesem Grunde - und weil Giftpilze im Gegensatz zu ungenießbaren Pilzen meistens nicht unangenehm riechen oder schmecken, ist es ratsam, zu so unverwechselbaren Pilzen wie Parasol- oder Safranschirmlingen zu greifen oder sich einfach an Röhrenpilze zu halten.

Von Wald und Wiese in die Pfanne
Ist man in Wiesen und Wäldern unterwegs um Pilze zu suchen, sind natürlich die ganz normalen Verhaltensregeln an diesen Stellen relevant: Das Aufscheuchen von Tieren und das mutwillige Zerstören von Pflanzen oder Pilzen, die nicht mitgenommen werden, sind absolut tabu. Auch sollte man nicht in Gebieten auf Achse gehen, die gesperrt sind - im Rest des Waldes wird es sicherlich genug Pilze geben.
Und wer öfters Pilzgerichte zubereiten will, sollte mehrheitlich auf Supermarktpilze zurückgreifen, weil diese weniger durch Umweltgifte oder Schwermetalle belastet sind. Gerade in gut sortierten Supermärkten hat man oft eine Auswahl aus verschiedenen, garantiert genießbaren Sorten zur Verfügung.

Aber logisch, ein selbst entdeckter Pilz ist etwas ganz Besonderes und darf gewürdigt werden: Hat man ein oder auch mehrere essbare Exemplare gefunden, werden diese vor dem vorsichtigen Herausdrehen aus dem Boden so gründlich wie möglich untersucht: Ganz junge (weil schwer definierbar), ältere sowie madige Pilze eignen sich nicht für den Verzehr - leisten aber im Wald dennoch einen wichtigen Beitrag für ein funktionierendes Öko-System.
Zum Transport bietet sich ein offener, luftiger Korb an, da Pilze in Plastiktüten nicht atmen können; es bildet sich Kondenswasser und die Pilze werden faulig.

Und wenn man genug für eine Mahlzeit gefunden hat - ab nach Hause! Dort kann man die Pilze mit etwas Wasser sauber putzen - unter Wasser gesetzt, saugen sie sich voll und verlieren ihre schöne Konsistenz und braten. Dabei ist es ganz wichtig, die Pilze ausreichend lange zu garen, weil sie ansonsten nicht bekömmlich sind - und das Gericht möglichst noch am gleichen Tag aufzuessen, weil Pilzgerichte schnell verderben. Ansonsten kann man seiner Kreativität in der Küche freien Lauf lassen.

Hühner Haltung - Tipps & Ratgeber - Nie wieder Hühnereier kaufen

Tipps & Ratgeber zur Haltung von Hühnern
 
Die Grundlagen der Hühnerhaltung
Die Haltung von Hühnern und damit verbundene Eigenversorgung mit frischen Eiern ist keineswegs kompliziert und stellt selbst auf kleinen Grundstücken keine große Herausforderung dar. Doch auch wenn der Platz gegeben ist, gibt es einige wichtige Punkte für die erfolgreiche Haltung von Hühnern zu beachten:

Die richtige Unterbringung bei Wind und Wetter
Noch bevor es an die Wahl der passenden Hühnerrasse geht, muss die Frage nach der richtigen Unterbringung geklärt werden. Ein wettergeschützter und frostsicherer Raum muss vorhanden sein, die dafür vorgesehene Bodenfläche richtet sich nach der Art der Haltung. Ein Huhn benötigt als reinen Schlafplatz lediglich eine Bodenfläche von ca. 10 Quadratzentimetern und Sitzgelegenheiten in Form von höher gelegenen Stangen. Dafür muss allerdings gewährleistet sein, dass gerade bewegungsfreudigen Hühnerrassen im Garten ein dementsprechend großer Raum von etwa 10 Quadratmetern pro Huhn zur Verfügung steht. Es gilt die Faustregel, dass Zwerghühner etwa ein Drittel weniger Platz benötigen, als ihre normal großen Verwandten.

Die richtige Ausstattung des Auslaufs
Hühner sind agile Tiere und nutzen bei schönem Wetter gerne die für sie vorgesehene Fläche. Zum Schutz der eigenen Gartenbeete und vor tierischen Eindringlingen, wie etwa Fuchs und Greifvogel, empfiehlt es sich, die Freifläche der Hühner mit einem festen Zaun zu versehen. Um Raubvögel vom Gehege fernzuhalten, sind schützende Bäume oder ein Gewebezaun ratsam, welcher waagrecht angebracht wird. Und um Füchse daran zu hindern, das Hühnergehege zu untergraben, sollte die Verankerung des Zauns am Boden ringsherum etwa 10 - 15cm tief in die Erde betragen.

Die Wahl der richtigen Hühnerrasse

Wie bei jeder Tierart, welche der Mensch seit Jahrtausenden domestiziert, haben sich auch bei den Hühnern verschiedene Rassen entwickelt. Allein im europäischen Rassegeflügelstandard sind über 180 Hühnerrassen vertreten, welche wiederum wieder in jeder einzelnen Rasse noch einmal nach Farbvarianten unterschieden werden. Doch bei der Wahl der richtigen Hühnerrasse steht die Frage nach dem Ziel der Haltung zu allererst im Vordergrund. Denn reinrassige Hühner legen wesentlich weniger Eier, als ihre Hybridverwandten. Ergo: Nicht jede Rasse ist für jeden Halter geeignet. Während Kampfhühner beispielsweise nur etwas für Liebhaber und erfahrene Züchter sind, präsentiert sich die Rasse der kleinen Araucana Hühner als überaus friedfertig und fleißig in der Eierproduktion.
 
Wie viele Hühner sollten mindestens gehalten werden?
Um erfolgreich eine Zucht aufzubauen, sind mindestens 6 Hennen und 1 Hahn vonnöten. Für die reine Versorgung mit Eiern wird jedoch kein Hahn benötigt, was gerade in dicht besiedelten Gebieten vor nachbarschaftlichen Beschwerden schützt.

Die Futtervielfalt für ein gesundes Hühnerleben
Wie jedes Tier stellt auch ein Huhn bestimmte Anforderungen an sein Futter. Neben frischer Kost, wie beispielsweise Regenwürmer und kleine Insekten, lautet die Faustregel: 120 g Körner pro Tier am Tag. Natürlich variiert diese Menge, denn Vertreter kleinerer Hühnerrassen benötigen weniger Futter als größere Vögel. Auch am Wasser darf keineswegs gespart werden und sollte den Hühnern täglich frisch zur Verfügung gestellt werden.

Gemüsegarten anlegen - Ratgeber mit Anleitung

In Deutschland und Umgebung können zahlreiche Gemüsesorten ohne spezielle Gewächshäuser selbst angepflanzt werden. Dazu gehören neben Kartoffeln, Karotten, Zwiebeln und Knoblauch auch verschiedene Salate, Radieschen, Erbsen, Bohnen, Kohl und vieles mehr. In der Regel wird Gemüse im Frühjahr gesät und im Herbst geerntet. Es gibt auch Sorten wie Lauch und Kohl, die als Wintergemüse im Winter geerntet werden. Auf der anderen Seite gibt es auch wieder Sorten, die im Herbst in den Boden kommen, wie zum Beispiel Knoblauch.

Tipps für den Anbau von Knoblauch
Knoblauch kann zwar auch im Frühjahr gesteckt werden, aber wenn er im späten Herbst gepflanzt wird, mit dem Einfluss von Kälte seine Wurzeln besonders kräftig werden, wird auch der gesamte Knoblauch kräftiger und reichhaltiger im Wuchs, was eine bessere Ernte bedeutet. Es wird vielfach empfohlen, keinen Supermarkt-Knoblauch aus Südländern zu stecken, da dieser die kalten Winter in unserer Region nicht gewöhnt ist. Bewohner von milden Regionen Deutschlands, wie etwa der Pfalz, könnten dennoch auch mit diesem Knoblauch Erfolge haben.

Anlegen eines Gemüsegartens
Der ideale Gemüsegarten liegt geschützt, zum Beispiel etwas vertieft oder mit einer Mauer umgeben. Sowohl sonnige als auch halbschattige Standorte werden von den Pflanzen bevorzugt. Vor dem Anbau sollte der Boden gründlich vorbereitet werden. Jede Pflanze hat unterschiedliche Ansprüche an Bodenbeschaffenheit und Nährstoffgehalt.

Pflanzgemeinschaften
Die Natur macht es vor: Unterschiedliche Pflanzen auf engstem Raum. Zusammen gedeihen sie besonders gut, weil sie sich gegenseitig unterstützen. Pflanzen nehmen nicht nur Nährstoffe auf, sondern geben auch welche ab. Flachwurzler und Tiefwurzler. Vielzehrer und Schwachzehrer. Pflanzen unterschiedlicher Familien. Sie alle passen zusammen und können sich gegenseitig unterstützen. Dazu spart es Platz, wenn die Pflanzen dicht zusammen wachsen. Bodenbedeckende Pflanzen sorgen für die Feuchthaltung des Bodens. Eine gute Mischkultur ist das Geheimnis einer reichen Ernte ohne Chemie.

Beispiele für stimmige Pflanzgemeinschaften
Kartoffeln und Kapuzinerkresse, Zwiebeln und Möhren, Radieschen und Erbsen, Tomaten und Petersilie. Sie alle helfen sich auf unterschiedliche Weise. Zwiebeln und Möhren schützen sich zum Beispiel vor Zwiebel- und Möhrenfliegen. Wieder andere Kombinationen sorgen für besseren Geschmack.

Nachsaat
Ein weiterer Punkt, der zu beachten ist, ist die richtige Nachsaat. Rhabarber bleibt zehn Jahre am selben Platz. Tomaten können zwei Jahre am selben Platz stehen. Die meisten einjährigen Pflanzen benötigen jedoch jedes Jahr einen neuen Standort, da der alte genau die Nährstoffe verloren hat, die gebraucht werden. Am besten, sie werden an eine Stelle gepflanzt, wo vorher eine passende andere Pflanze gewachsen ist, welche entsprechende Nährstoffe abgegeben hat und benötigte Nährstoffe für die neue Pflanze nicht genutzt hat.